7. Spieltag 2017/18: RWR Volleys Bonn V – 1. FC Spich

Ein bisschen Arroganz muss sein

2 besprechung kleinBUISDORF, 18. November 2017 - Auch heute machten sich die Spicher Mädels wieder voll motiviert auf den Weg zu ihrem nächsten Spiel. Heute war das Ziel der Reise Buisdorf und der Gegner RWR Volleys Bonn V. Und auch heute war jedem klar, nur ein Sieg konnte die Gemüter befriedigen.

Wie immer machten die Mädels ein grandioses Aufwärmtraining und zeigten beim Einschlagen dem Gegner bereits wo der Hammer hängt. Und so kam was kommen musste, der Trainer brachte sich zum ersten mal am Tage ein und bat die Mannschaft darum, den Gegner nicht schon vor Spielbeginn k.o. zu schlagen, sondern Longline Bälle zu spielen.

1 lena kleinAls die letzte Minute angepfiffen wurde, wurde der Trainer dann doch etwas nervös und wollte schnell seine Weisheiten mit der Mannschaft teilen, so dass die Angaben schon nach 30 Sekunden beendet wurden.

Schnell ergriff er das Wort und stellte fest, dass wir Arrogant genug sein können, um zu wissen das wir gewinnen werden. Also setzte er ein klares Ziel, der Gegner durfte nicht mehr wie 10 Punkte bekommen. Dieses Ziel unterstützte die Mannschaft und ging mit dem Willen zum Sieg aufs Feld.

Der erste Satz verlief recht gut. Allein in diesem Satz wurden 8 Asse bei dem Gegner ins Feld geschlagen und zu keiner Zeit hatte der Gegner auch nur den Hauch einer Chance. Jedoch mussten wir mit Entsetzen feststellen, das wohl mehr durch eigene Fehler unser angestrebtes Ziel nicht erreicht wurde und der Gegner 13 Punkte erreicht hat und der Satz so mit 25:13 endete.

Neuer Satz, neuer Versuch. Erneutes Ziel für den Satz war es, dem Gegner nicht mehr wie 10 Punkte zu gönnen. Mit vollem Elan starte die Mannschaft in den zweiten Satz und musste mit erschrecken feststellen, dass man vielleicht ein bisschen zu arrogant das ganze angegangen war. Irgendwo hatte der Gegner Selbstvertrauen gefunden und hielt die ersten Punkte problemlos mit. Immer im Wechsel der Angabe stand es nach kurzer Zeit doch tatsächlich 8:8 und es wurde einem bewusst, das angestrebte Ziel rückte wohl in weite Ferne.

IMG 0610 kleinEine kurze Abstimmung musste her und so wurde ein Kreis gebildet in dem wohl die richtigen Worte untereinander gefunden wurden. Welche Worte es auch immer waren, scheiß egal, aber plötzlich lief es wieder. Zwar konnte das angestrebte Ziel nicht mehr erreicht werden, wurde aber nur knapp verfehlt und so endete der Satz 25:11.

Satz 3 stand jetzt auf dem Plan. Da man stets das Ziel knapp verfehlt hatte und man innerlich dem Gegner keine 10 Punkte gönnte, fasste man einfach ein neues Ziel. Dieses lautete der Gegner dürfte nicht mehr wie 7 Punkte erreichen. Also gingen alle mit vollem Elan aufs Feld und jeder machte einfach das was er zu tun hatte. Der Satz neigte sich dem Ende und siehe da, man hatte nicht nur das innerlich gewünschte Ziel von unter 10 Punkten erreicht, sondern auch das laut ausgesprochene Ziel von nicht mehr wie 7 Punkten. Der letzte Satz endete 25:7.

Fazit des Spiels bei einem kühlen Gewinnerbierchen: Ein bisschen Arroganz ist gut, auch Schwangere können Volleyball spielen und manch einer fühlt sich ganz schön flauschig an…

Es spielten: Franka B., Jessica S., Kyra R., Lena J., Carla H., Vivian S., Shila K., und Jessica W.

Autor: Jessica W.

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