Spielberichte

Saisonrückblick der männlichen Jugend U14 / U16

Und schon wieder ein Jahr rum!

DSC01571SAISON 2016/17 - So platt dieser Satz mittlerweile auch klingen mag, beschreibt er doch recht genau meine Gefühlslage beim Rückblick auf die vergangene Saison der männlichen U14 des 1. FC Spich. Für die Jungs und mich kamen viele neue Dinge in kurzen Abständen auf uns zu. Zunächst mussten sich die Jungs an einen neuen Trainer gewöhnen, ich musste lernen mit einer größeren Gruppe umzugehen und kaum hatten wir uns aneinander gewöhnt, kam die Nachricht, dass wir in der Saison 2016/17 bereits in den Ligabetrieb einsteigen würden. Dies bedeutete zwar einerseits den doppelten organisatorischen Aufwand, aber andererseits war bereits nach dem ersten Spiel der Saison zu erkennen, dass die zusätzlichen Mühen es allemal wert waren. In diesem allerersten Spiel unter Wettkampfbedingungen schafften meine Schützlinge es, mich wirklich stolz zu machen, indem sie nach einer kurzen Eingewöhnungsphase nicht nur Kampfgeist und einen hohen Einsatzwillen, sondern auch eine bisher nicht gezeigte Spielfreude entwickelten.

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1. Jugend-Spieltag 2016/17: Männl. & weibl. U14

Das Spicher Duell

SPICH, 29. September 2016 – Am vergangenen Donnerstag kam es zu einem Aufeinandertreffen der besonderen Art: es spielte Spich gegen Spich. Allerdings nicht, wie es im unteren Leistungsbereich gar nicht so selten vorkommt, die erste Vereinsmannschaft gegen die zweite, sondern es spielte die männliche U14 Mannschaft gegen die weibliche U14 Mannschaft. Mit anderen Worten: eine Partie, die für fast alle Beteiligten neue Herausforderungen bereithielt.

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Vorbericht Jugend-Saison 2016/17: Männl. U14 Volleyball

Mein Trainertagebuch

Logbucheintrag Nummer 1: „Hi! Ich bin Kay und ich arbeite als Trainer.“ Mhm, ausgesprochen rangiert dieser Satz in Sachen Coolness auf einer Ebene mit „Ted Mosby. Architekt.“ Außerdem entspricht er auch nicht ganz der Wahrheit. Mein Geld für Miete, Nahrung, Semestergebühren, das Sky-Sport-Paket sowie von der Steuer nicht absetzbare Posten in unserer Mannschaftskasse (soll heißen Strafen fürs Zuspätkommen, Trikot vergessen und zu starke Blocks/Angriffe) verdiene ich mir als Nachhilfelehrer. Aber nun ja, das sind ja immerhin zwei sehr ähnliche Jobs mit vergleichbaren Anforderungsprofilen...dies oder etwas ähnliches müssen sich meine Mannschaftskollegen, Trainer und mittlerweile in ihrer Funktion als Volleyballwart tätigen Vorgesetzten Tobi und Matthes gedacht haben, als sie mir den Posten als Cheftrainer der männlichen U14 Mannschaft anboten, nachdem der bisherige Trainer aus privaten Gründen gezwungen war sein Amt niederzulegen. Meine Gedanken dazu waren: Nun ja, Nachhilfelehrer und Trainer sind ja immerhin zwei sehr ähnliche Jobs mit vergleichbaren Anforderungsprofilen...auf geht’s! Also trat ich im Mai diesen Jahres frohen Mutes mein neues Amt an. Schon beim Betreten der Halle stellte ich fest, dass mich statt einem Schüler/Schülerin ganze sieben junge Burschen erwarteten. Im Laufe der ersten Trainingseinheit kristallisierte sich auch zunehmend heraus, dass das Zählen der Punkte lediglich eins von wenigen Elementen der Schnittmenge Volleyball/Mathematik ist. Im Laufe der nächsten Wochen sollte ich noch einige dieser äußerst bahnbrechenden Erkenntnisse gewinnen. So stellt zum Beispiel das Vermitteln verschiedener Strategien zum Beweisen trigonometrischer Identitäten eine genauso komplexe Aufgabe dar, wie das Vermitteln und Durchsetzen disziplinarischer Regeln für Trainigseinheiten. Trotzdem fühlte ich mich bei meinem neuen Team sehr wohl und allen Herausforderungen gewachsen.

Tja und ähnlich wie bei Tetris wurde auch hier der Schwierigkeitsgrad erhöht, kaum dass ich so richtig Fuß gefasst hatte: Mein junges Team von Volleyballfrischlingen sollte in der kommenden Saison am Ligabetrieb teilnehmen! Auf meine Frage, ob ein fester Kern von fünf Jungs nicht eventuell zu klein sei, antwortete mir Matthes mit dem gleichen kleinen Satz, mit dem Angela Merkel letztes der gespannten Journalistenmenge geantwortet hat: Wir schaffen das! Fairerweise muss ich an dieser Stelle hinzufügen, dass seine Hände dabei keine Raute formten. Auch wenn ich zunächst skeptisch war (jedoch nicht so „skeptisch“ wie manch besorgter Bürger in Sachsen) behielt Matthes, ähnlich wie die Kanzlerin, recht - wir schafften es und ich sah mich im Geiste schon als Pep Guardiola der jugendlichen Bezirksliga.

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