Das High Light der Wandergruppe Lechweg 2019

Von der Quelle bis zum Fall

Inspiriert und motiviert nach der Alpenüberquerung 2018, haben sich 7 Wanderer aus der Wandergruppe der TuV Abteilung, in diesem Jahr einer neuen Herausforderung gestellt. Die Wahl fiel auf den Lechweg, ein Weitwanderweg durch die Alpen und eine der letzten Wildflusslandschaften Europas. Nach der Planung, wurde am 03.07.2019 das Vorhaben umgesetzt.

                                                               

Ausgerüstet mit Blasenpflaster, Rucksack und alles was zu einer Wanderung gehört, startete man die abenteuerliche Wanderung, vom Formarinsee in 1875 m Höhe, dem Quellgebiet des Lech.

                                                                   

 

    

Wegweiser mit einem weißem    auf schwarzem Untergrund, sollten fortan unsere Wegbegleiter sein und in den nächsten 8 Tagen zum Lechfall nach Füssen leiten.

Die ausgewählte Wanderung mit einer Streckenlänge von 125 km in 7 Etappen, variierte in den Schwierigkeitsgraden von leicht- mittelschwer. Da wir die sportliche Variante gewählt hatten, lagen konditionell sehr anspruchsvolle Wandertage vor uns.  Gehzeiten von 5 bis zu 8 Stunden täglich galt es zu bewältigen, Eine Schwindelfreiheit und Trittsicherheit auf den schmalen Pfaden der Steig Passagen, deren begehen nicht nur bei Nässe volle Konzentration verlangten, war ebenfalls nötig.

Dennoch nahmen wir uns Zeit, die Schönheit der Berge, die Natur und Bergseen zu bewundern und erlebten wie sich der Lech vom Quellbach zum Fluss wandelte.                                                                                    

Wir folgten wundervollen, abwechslungsreichen Wegen, über Almwiesen, durch Bergdörfer mit schön bemalten Hausfassaden, Mischwälder und Felsenformationen manchmal seicht, dann wieder steil Auf und Ab.                                                   

Auf der letzten Etappe überschritten wir auf einem bewaldeten Bergrücken die österreichische Landesgrenze nach Deutschland, die nur mit einem alten Grenzstein markiert ist.                             

Beim Anblick des Alpsee und Blick auf Schloss Neuschwanstein, war Wehmut zu spüren, da unser Ziel und Ende der Wanderung in greifbarer Nähe rückte.               

                           Am Lechfall angekommen, war die Freude groß und Stolz darauf, es geschafft zu haben.